BlackJack

Ob in der Spielhalle oder im Online-Casino, BlackJack zählt zu den beliebtesten Karten-Glücksspielen. Es ist ein kurzweiliges Spiel, dessen Regeln nicht sonderlich kompliziert sind. Wie bei den meisten Kartenspielen, ist auch bei BlackJack die Herkunft nicht hundertprozentig geklärt. Das Spiel kann bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgt werden. Es trug damals den Namen Vingt et Un, was 21 bedeutet. Der Unterschied zum heutigen BlackJack bestand darin, dass nur der Dealer doublen durfte. Das Spiel wird auch deshalb gerne gespielt, weil es als „fair“ gilt. Wen man sich einen Überblick über die Regeln verschafft hat, kann es losgehen. Zuvor existierte ein ähnliches Kartenspiel mit der französischen Bezeichnung Trente et Un, also dreißig plus eins. Der Spieler musste 31 Punkte erreichen und durfte den Wert nicht überschreiten.

Im Halbkreis am Blackjack Tisch

An der geraden Seite eines halbkreisförmigen Tisches sitzt der Dealer. An der runden Seite können bis zu sieben Spieler Platz nehmen. Jeder Spieler spielt allein gegen die Bank. Allerdings kennt man die Karten der Mitspieler. Daraus kann sich eine Einschränkung bei den nächsten Karten ergeben. Auf dem Tisch sind verschiedene Linien zu sehen. Sie schränken die Position der Karten ein. Den Einsatz legt man in ein Fach, das auf dem Tisch aufgemalt ist. Die Karten werden versetzt übereinandergelegt, damit der Wert für alle Spieler zu erkennen ist.

BlackJack im Online-Casino

Wer das Kartenspiel online spielt, kann jederzeit einen Blick auf die Regeln werfen. Sie liegen direkt am Tisch aus. Wenn man über eine gute Beobachtungsgabe, Geschick für strategisches Denken und etwas Disziplin aufbringt, lassen sich beim BlackJack Erfolge erzielen. Das notwendige Glück vorausgesetzt. Das Spiel kann in etwa einer Minute beendet sein. Es kann aber auch bis zu zehn Minuten dauern. Das hängt davon ab, wie schnell ein Spieler das vorgegebene Ziel erreicht. Und das lautet, mit zwei oder mehr Karten 21 Punkte zu erreichen oder so nahe wie möglich an diese Vorgabe heranzukommen.

Der Spielablauf im Casino

Bevor eine Runde startet, setzen die Spieler ihren Einsatz. Dazu ist auf dem Tisch ein Feld gekennzeichnet. In der Regel besteht auch die Möglichkeit, dass ein Besucher, der nicht mitspielt, einen Einsatz in das Feld eines Spielers seiner Wahl legt. Diese „stillen“ Mitspieler dürfen sich nicht in das Spiel einmischen. Wenn jedoch der Spieler, auf den sie gesetzt haben, gewinnt, partizipieren sie an dem Gewinn. Wenn jeder gesetzt hat, werden die Karten verteilt. Sowohl der Dealer als auch die Mitspieler erhalten jeweils eine offene Karte. Eine zweite, ebenfalls offene Karte bekommen danach nur noch die Spieler. Das Spiel startet mit dem First Baseman. Gemeint ist damit der Spieler, der links neben dem Dealer sitzt. Als erster Spieler die Karten zu bekommen, kann beim BlackJack sowohl zum Vorteil als auch zum Nachteil sein. Die Last Base ist der Platz rechts neben dem Dealer. Dieser Spieler ist bei der Kartenausgabe zuletzt an der Reihe. Nach der zweiten Karte kann man, falls erforderlich, eine weitere Karte anfordern. Wer nahe an der 21 ist und mit der dritten Karte die 21 überschreiten würde, verzichtet auf eine zusätzliche Karte.

Splitten oder Doppeln

Eine andere Variante beim BlackJack ist das Splitten. Der sogenannte Split bedeutet, dass der Spieler die erhaltenen Karten aufsplitten darf. Das ist dann der Fall, wenn er beim Ausgeben in der ersten Runde zweimal eine Karte mit dem gleichen Wert bekommen hat. Er erhält zu den beiden Karten jeweils eine neue dazu. Er spielt dann zwei Hände. Allerdings muss der Spieler dann auch noch einmal für die zweite Hand den gleichen Einsatz hinlegen wie für die erste.

Doppeln oder Double Down ist eine Spielvariante, die dann sinnvoll ist, wenn man sich in einer guten Ausgangslage befindet. Das Verdoppeln wird erst dann angesagt, wenn alle Spiele ihre beiden Karten erhalten haben. Der Spieler kann seinen Einsatz verdoppeln und erhält im Gegenzug eine weitere Karte. Aussicht auf Erfolg hat man mit diesem Spielzug nur, wenn der Wert der beiden bereits vorhandenen Karten zwischen neun und elf liegt. Wer die 21 überschritten hat, ist Bust und hat sich überkauft. Sein Einsatz geht an den Dealer.

Wenn alle Spieler ihre Karten erhalten beziehungsweise den Kartenzukauf beendet haben, zieht der Dealer noch eine Karte. Wenn er 17 oder mehr Punkte aufweisen kann, muss der Dealer stehenbleiben. Hat er 16 oder weniger Punkte auf der Hand, schreiben die Regeln vor, dass er zusätzlich eine Karte kauft. Wenn der Dealer sich überkauft, haben automatisch die Spieler gewonnen, die sich noch im Spiel befinden. Ansonsten gewinnt man nur mit dem höchsten Kartenwert. Hat der Spieler einen gleichen Kartenwert erzielt wie der Dealer, erhält er seinen Einsatz zurück.

Kartenwerte leicht zu merken

Die Kartenwerte beim BlackJack kann man sich leicht merken. Im Prinzip orientieren sie sich an den Werten anderer Kartenspiele. Mit einer Ausnahme. Bei den Assen wird der Wert erst festgelegt, wenn der Spieler den Kartenkauf beendet hat. Das Ass hat dann den Wert, der für den Spieler am besten in sein Spiel passt. Er kann wählen zwischen einem Punkt oder elf Punkte. Die anderen Karten haben keine variablen Werte. Sie werden wie bei anderen Kartenspielen gezählt. Bei der Wahl des Wertes beim Ass ist der Dealer im Nachteil. Nach den Regeln muss er ein Ass mit elf Punkten zählen. Sollte er allerdings dadurch die 21 Punkte überschreiten, wird auch das Ass des Dealers mit nur einem Punkt gewertet.

Gegen Pech versichern

Bei einer Versicherung (Insurance) beim BlackJack handelt es sich um eine Nebenwette. Der Spieler kann sie eingehen, wenn der Dealer bei der ersten Kartenausgabe für sich ein Ass aufdeckt. Die Versicherung gegen das eigene Pech funktioniert dann, wenn der Dealer einen BlackJack in Aussicht hat. Wenn der Dealer mit einem BlackJack gewinnt, erhält der Spieler mit Hilfe der Nebenwette einen Gewinn mit einer Quote 2:1. Bleibt der erwartete BlackJack für den Dealer aus, hat der Spieler seinen Einsatz auf die Versicherung verloren. Anschließend folgt die Fortsetzung des Spiels.

Ein Schuh für den Dealer

Zu den wichtigen Hilfsmitteln des Dealers zählt der Schuh (Shoe). Darunter versteht man einen Behälter, in dem acht Kartendecks gelagert werden können. Das Material des Schuhs besteht aus Plastik oder Holz. Beim Online-BlackJack werden die Karten vor jedem Spiel neu gemischt. Ein virtueller Schuh ist dabei in der Regel nicht zu sehen.

Stiff Hand und Stiff Card

Wenn die Begriffe Stiff Hand und Stiff Card fallen, ist kein Spieler besonders erfreut. Im Gegenteil. Bei der Stiff Hand beträgt der Kartenwert zwischen 12 und 16. Erfahrene Spieler wissen, dass man bei dieser Ausgangsposition schlechte Aussichten auf einen Gewinn hat. Wer eine Karte dazu kauft, muss damit rechnen, dass er über die 21 Punkte kommt.

Mit Stiff Card ist die eine offen zu sehende Karte des Dealers gemeint. Zeigt sie einen Wert zwischen zwei und sechs, entscheidet vor allem die zweite Karte, wie es für den Dealer ausgehen wird. Der Dealer muss zudem eine dritte Karte ziehen, wenn er mit zwei Karten unter 17 Punkten bleibt. Damit erhöht sich sein Risiko, die 21 Punkte zu überschreiten.

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